Ebergötzen & Holzerode

der Hünstollen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, 13. August 2008 um 11:09
Beitragsseiten
der Hünstollen
aus der Dorfchronik Näheres zum Hünstollen
Alle Seiten
blick ueber H zum Harz

genau 425 m über Meereshöhe und damit ganz genau auch über dem Leinetal und über Göttinger Wald findet sich bei Holzerode der steile Abbruch im Göttinger Wald. 'Gekrönt' vom Hünstollenturm mit einem grandiosen Blick zum Harz und in's Eichsfeld...

 

 


Geographie

Der waldreiche Berg befindet sich knapp 1,7 km nordwestlich von Bösinghausen, einem nördlichen Ortsteil von Waake. Er sticht aus der steilen Schichtstufenkante des Göttinger Walds, einem südlichen Teil des Leineberglands, spornartig nach Osten vor. Der Berg ist zum Beispiel von Bösinghausen kommend nur auf Wanderwegen zu erreichen.

Geschichte

Durch Steilhänge an drei Stellen geschützt bot sich das Gelände des Hünstollen für die Errichtung einer Befestigung hervorragend an. Die ungeschützte Westseite wurde durch drei hintereinander gestaffelte Ringwall-Graben-Linien abgeriegelt, wobei der innerste Wall aus dem Versturzmaterial einer Natursteinmauer besteht. Der geschützte großflächige Innenraum diente der Bevölkerung der Umgebung des Bergs mit ihrer Habe als Fluchtburg in unsicheren Zeiten.

Wie die Ergebnisse kleinerer Grabungen von 1905 und 1959 zeigen, finden sich hier nur sporadische Besiedlungsreste. Die zum Teil in der Anlage der Befestigungswälle während der Grabungen erkannte Zweiphasigkeit bestätigte sich durch geborgene Funde: Keramikreste und wenige Metallfunde lassen sich zum einen in die ältere vorrömische Eisenzeit (ca. 500 v. Chr.) zum anderen in das hohe Mittelalter (9.-12. Jahrhundert) datieren.

Heutzutage dient der Hünstollen mit seiner Waldlandschaft und seinem Aussichtsturm der Erholung im Göttinger Stadtwald sowie als Anlaufziel bei der jährlichen Himmelfahrtswanderung der Bösinghäuser und Waaker Jugendlichen.

Aussichtsturm

Auf dem Gipfel des Hünstollen steht in schöner Waldumgebung ein Aussichtsturm. Er wurde vom Göttinger Verschönerungsverein e.V. 1913 errichtet, 1927 ausgebaut und 1972 erhöht.

Von seiner Aussichtsplattform lassen sich in Richtung Osten Teile des Untereichsfelds sowie Teile des Harzes (einschließlich Brocken) überblicken. Nach Südosten blickt man zum Ohmgebirge, in Richtung Süden zum Aussichtsturm Harzblick nahe der Mackenröder Spitze, nach Südwesten zum Kaufunger Wald, nach West-Südwesten zum Gaußturm auf dem Hohen Hagen im Dransfelder Stadtwald und nach Nordwesten zum Solling.

Geografische Daten

Höhe 425 m ü. NN
Lage Niedersachsen, Deutschland
Gebirge Göttinger Wald, Leinebergland

Koordinaten: 51° 34′ 45″ N, 10° 3′ 5″ O


Wir haben diesen Text unter der freien GNU-Lizenz für freie Dokumentation von wikipedia.org entnommen...

Vielleicht gelingt es Ihnen ja auch, einmal über Holzerode direkt bis zum Harz zu sehen. Sie stimmen uns sicher zu:

Allein dafür lohnt der Auspflug zum Hünstollen...

 




Aktualisiert ( Donnerstag, 27. Mai 2010 um 08:43 )
 

Ihre Meinung zählt...

Welcher Slogan passt zu Ebergötzen & Holzerode am Besten ?
 

Wer ist online

Wir haben 77 Gäste online

Termine & Veranstaltungen

<<  August 10  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
        1
  2  3  4  5  6  7  8
  9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     

Kontakt

Gemeindeverwaltung Ebergötzen
Herzberger Str. 35
37136 Ebergötzen

Telefon: 05507 - 73 10
Fax:      05507 - 10 76

Öffnungszeiten täglich von 09.00 bis 12.00 h

Kontaktseite...

Wettervorhersage

You are here  : Start | Tourismus | der Hünstollen

Gewerbe nach Branchen...