Ebergötzen & Holzerode

Burg Plesse PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 04. November 2008 um 11:00
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Burg Plesse
Geschichte zur Burg Plesse
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Die Burg Plesse, auch Plesseburg bzw. Ruine Plesseburg genannt, ist eine mittelalterliche Burgruine rund 7 Kilometer nördlich der Innenstadt von Göttingen und nur rund 5 km von Holzerode entfernt...


Die Burg Plesse ist sowohl mit dem Auto als auch auf Wanderwegen gut zu erreichen. Besonders zu empfehlen ist der Wanderweg von Holzerode oberhalb von Billingshausen. Dies mit einem grandiosen Ausblick auf den Harz...

Lage

Die Ruine der Burg Plesse steht im äußersten Nordwestteil des Göttinger Walds. Sie befindet sich auf einem etwa 350 Meter hohen Bergsporn bzw. Südwestausläufer des 386 Meter hohen Wittenbergs östlich des Fleckens Bovenden bzw. oberhalb und östlich von dessen Ortsteil Eddigehausen. Ein paar Kilometer westlich verläuft in Süd-Nord-Richtung ein Abschnitt der etwa 200 m tiefer im Leinegraben fließenden Leine.

Baubeschreibung

Die Burg Plesse wurde auf einem Felsen aus hellem Muschelkalk errichtet. Daher stammt wahrscheinlich auch ihr Name Plesse, der für hell (von Blässe) steht. Der Bergfried der Anlage hat heutzutage eine Höhe von 23 Meter bei 15,26 Meter Durchmesser (auf der Höhe des Burghofes), die Turmmauern haben eine Stärke von bis zu 4,24 Meter.

Der untere Bereich des Bergfried ist aus regelmäßigen Steinquadern errichtet und stammt noch aus dem 12. Jahrhundert, das darüberliegende unregelmäßige Bruchsteinmauerwerk und der Zinnenkranz wurden bei den Restaurierungen des 19. Jahrhunderts ergänzt. Daneben existiert noch der 22 Meter hohe kleine Turm, der mit einem Durchmesser von gut 7 Meter erheblich schlanker ist und mit 2,25 Meter Mauerstärke im unteren Bereich auch deutlich weniger wehrhaft. Dieser Turm wurde als Wartturm an der exponiertesten Stelle des Bergsporns errichtet und wird auch als „Sydekum" (Sieh dich um) bezeichnet. Der Zutritt zu beiden Türmen war ursprünglich nur über eine Pforte in etwa 10 Meter Höhe möglich.

Erhalten bzw. im 19. und 20. Jahrhundert restauriert sind außer den beiden Türmen noch der Burggraben, das untere (äußere) Tor, das mittlere Tor mit Pforthaus und auf der Hauptburg das sogenannte „Steinhaus" und die Ruine der Kapelle. Auch von den Außenmauern sind noch erhebliche Reste erhalten, so die Mauer des „Caningartens" in der Vorburg und Teile der Eckbastionen „Eichsfeld" und „Catzengarten".

Der heutzutage zugeschüttete Burgbrunnen wurde tief hinunter in den Felsen geschlagen. Einer Überlieferung zufolge soll vom Brunnen aus ein unterirdischer Gang zur Quelle Mariaspring geführt haben. Tatsächlich gab es einen Gang, über den Akten aus dem Jahre 1802 berichten. Der Gang wurde im Ort Eddigehausen, der unterhalb der Burg liegt, gefunden und verband die Burg mit dem Keller eines Wohnhauses der Domäne.



Aktualisiert ( Mittwoch, 12. November 2008 um 16:53 )
 

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